

Stephen King: "Schreiben ist veredeltes Denken"
Das ist ein Zitat von Stephen King. Hätte man von ihm so nicht erwartet, oder? Natürlich haben wir ihn alle gelesen, auch wenn wir ungern darüber reden. Vielleicht früher heimlich. Carrie, oder Shining, oder Es, oder den Friedhof der Kuscheltiere, Misery oder Dolores. Ich meine nicht die Filme, sondern die Bücher. Wir haben uns einsaugen lassen in die Welt seiner Geschichten. Wir waren alle im Brachland neuenglischer Kleinstädte, wo das Dickicht, der Schrott und die wuchernde


Benedict Wells: Das Ende der Einsamkeit
Eine fesselnde Geschichte über das Verlorensein, das Erwachsenwerden und die Aneignung des eigenen Lebens. Zugegeben, ich habe das Buch zur Hand genommen, weil ich wissen wollte, wie ein so junger Diogenes Autor schreibt. Ich war eher skeptisch, erwartete etwas dick Aufgetragenes wie bei Joël Dickers Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert, das ich mit wachsender Verärgerung gelesen habe. Stattdessen entdeckte ich ein subtiles und leises Buch, präzis und ergreifend ehrlich


Arno Geiger: Unter der Drachenwand
Arno Geiger schreibt über das Hineinwachsen ins Leben nach der Zerstörung, auch dies ein sehr persönliches Buch mit gutem Ende. Es ist eine Art historischer Roman, der in Oesterreich im 2. Weltkrieg spielt. Darob wird das spannendste in diesem Buch etwas überlagert, nämlich das Wunder des menschlichen Wiederaufbaus nach der Zerstörung. Dies ist das erste Buch, das ich von Arno Geiger gelesen habe. Ich habe es zur Hand genommen, weil es in den Weihnachtstagen auf dem Couchtisc








































